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Hier findest du die am meisten gestellten Fragen und unsere Antworten

Wozu brauche ich einen Lehrer? Ich hab Youtube!
Das Internet ist heutzutage voller Ideen und Angebote. Aber genau darin liegt das Problem! Inzwischen kann jeder Erklär-Videos hochladen, aber keiner prüft, ob es auch richtig und vor sinnvoll erklärt ist. Bei anderen sieht es so leicht aus, dass man frustriert ist, weil man das selbst nicht so hinbekommt, obwohl man alle Schritte befolgt hat. Vielleicht fehlt noch ein Zwischenschritt?
Ein Lehrer hat Erfahrung! Das ist wichtig. Ein Lehrer hat schon 50 Schülern geholfen. Er versteht, wie man Probleme löst, geht auch auf Details ein und weiß, was man nacheinander lernen sollte. Ein Lehrer hat Überblickswissen. Aus den 50 für dich möglichen Videos kann er dir die 5 wirklich sinnvollen zeigen. Youtube und Co sind tolle Hilfsmittel und bereichern unseren Unterricht. In Kombination mit der Erfahrung und dem Überblick eines Lehrers, erhältst du optimale Bedingungen, um vielleicht bald selbst tolle Videos hochladen zu können!

 

Wie lange brauche ich, bis ich ein Instrument spielen kann?
Das hängt ganz davon ab, was du können möchtest. Einfache Lieder kann man sich relativ schnell aneignen, jedoch wird es eine Weile dauern, bis man mit einem Solo ein Publikum begeistern kann. Man kann also nicht genau sagen, wo sich der Punkt befindet, ab dem man von "ich kann ein Instrument spielen" spricht. Ebenso kann man schlecht sagen, ab wann man einen Computer beherrscht. Der eine meint das Anschalten reicht, der nächste glaubt, man muss schon programmieren können.
Wir sagen, man kann ein Instrument spielen, wenn man es nimmt und einfach losspielt. Das kann eine Weile dauern und ist auch stark davon abhängig, wie viel man spielt bzw. übt.

 

Ich denke ich habe das jetzt lange genug geübt, oder?

Nein!

Wie lange sollte ich mein Instrument üben?
In der Regel wird viel zu wenig geübt! Ein Instrument auf einem ordentlichen Niveau spielen zu können ist für unser Gehirn und unseren Körper eine Höchstleistung. Man kann das häufig recht gut mit dem Training im Sport vergleichen. Wer regelmäßig aktiv wird, verbessert seine Leistungen fast schon automatisch. Jedoch kann zu viel Training auch einen negativen Effekt haben. Man sollte also möglichst häufig und regelmäßig üben, jedoch nicht frustriert weitermachen, wenn etwas nicht klappt. Gelernt wird oft erst in den Pausen. Wer sich täglich seinem Instrument widmet, auch wenn es nur ein paar Minuten sind, wird in der Regel langfristig schneller vorwärtskommen als jemand, der ab und an mal eine Stunde übt. Die richtige Dosis entscheidest aber du.

 

Aber euer Lehrer sagt, mein Kind soll daheim erstmal nicht üben?

Ja, auch sowas kommt vor. Die richtige Haltung oder Art des Übens ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Angenommen ein Schüler übt täglich eine Stunde lang falsch: Der Anteil an Unterricht wäre mit 45 Minuten pro Woche viel zu gering, als dass man solche automatisierten Fehler wieder korrigieren könnte. Daher kann es manchmal ratsam sein, der Lehrer bekommt jede Minute am Instrument mit, bis die richtige Haltung oder Vorgehensweise verinnerlicht wurde. Besonders bei Anfängern kann es also etwas dauern, bis man selbstständig üben darf und dann darf gern wieder 24 Stunden am Tag der Nachbar beschallt werden.


Was genau ist eine Probestunde?
Man kann es auch als Kennenlernen verstehen. Du triffst dich mit deinem Lehrer und besprichst, was du dir vorstellst, welche Ziele du hast und auch was du gar nicht möchtest. Natürlich wird auch schon etwas gespielt oder gesungen. Wir haben als private Musikschule keinen zentralen Lehrplan, an den wir uns halten müssen und versuchen dir bestmöglich helfen zu können. Du kannst deinen Unterricht also mit deinem Lehrer so gestalten, wie es für dich Sinn macht. Manchmal stellt man in der Probestunde auch fest, dass vielleicht ein anderer Lehrer besser geeignet wäre. Auch die Länge einer Probestunde ist verschieden, aber in jedem Fall kostenlos. Und auch wenn wir dir vielleicht nicht helfen konnten, freuen wir uns, dich zu kennen und eventuell später mit dir zu musizieren.

Spezielle Fragen von und für Schlagzeuger

 

Mein Kind muss sich auspowern. Wäre Schlagzeug da nicht das Richtige?

Jain. Ein Schlagzeug ist zwar das Instrument mit der meisten Körperbewegung, jedoch kein Boxsack. Tatsächlich wirkt das Spielen eines Instruments auch auf aktive Kinder beruhigend, dies ist jedoch mehr der Konzentration und Hingabe als der körperlichen Betätigung zuzuschreiben. Da das Schlagzeug jedoch mehr die Grobmotorik anspricht als eine Gitarre, bei der Bewegungen auf engerem Raum stattfinden, ist es tatsächlich sehr gut für bewegungsfreudige Kinder geeignet. 

Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus. Da wird das mit einem Schlagzeug nichts oder?

Das Schlagzeug ist und bleibt laut. Nicht nur der Raumschall macht Probleme, sondern die Vibrationen dringen weit in die Gebäudesubstanz vor. Falls man keine andere Möglichkeiten hat, hilft jedoch ein elektronisches Schlagzeug. Das gibt es ab circa 300 Euro neu zu kaufen und reicht für lange Zeit völlig aus. Erst mit zunehmender Dynamik und akustischem Anspruch wird man ein echtes Schlagzeug wirklich benötigen. Hier lassen sich aber in der Umgebung sicher Proberäume finden. Das elektronische Schlagzeug bleibt meistens weiterhin treuer Begleiter für Übungseinheiten daheim, sodass sich ein Kauf nie rächt.